Friesland, Groningen und zurück – Der Sommertörn 2016

Endlich Sommer, endlich wieder aufs Boot. Auch wenn der letzte Törn durch das Ruhrgebiet gerade mal eine Woche her war ( Rhein-Herne-Kanal im Juni 2016 ), ist es immer wieder schön, eine längere Zeit auf eigenem Kiel unterwegs zu sein. Diesmal vor den Ferien und damit diesmal auch ohne Kinder. Dafür aber zum ersten Mal für 2 Wochen.

Die Richtung war eigentlich sehr schnell klar: Auf jeden Fall wieder Friesland! Da wir letztes Jahr eher südlich über die Turfroute unterwegs waren ( Friesland, Overijssel, Drenthe – Auf der Turfroute 2015 ), sollte es diesmal wieder gen Norden gehen. Bei zwei Wochen, sollte aber auch der Osten mit einem Besuch in Groningen drin sein. So viel vorab: das war eine sehr gute Idee!

Nachdem wir bereits verschiedene Charterer wie Turfskip oder Wetterwille besucht hatten, fiel diesmal unsere Wahl auf Yachtcharter Sneek. Einfach, weil dort das für uns ideale Boot frei war. Unsere Wahl fiel auf „Lobke“, eine Duetvlet 880 AK/OK, ideal für 2 Personen. Rundsitzgruppe, Pantry und eine überraschend große Nasszelle mit WC, Waschtisch und Dusche im Vorschiff, ausreichend Platz im Steuerstand, und eine, nach Aussage meiner ersten Offizierin, sehr kuscheligen Achterkajüte mit Doppelbett. Auch auf dem Oberdeck war immer genug Platz für 2 Stühle, um nach dem Anlegen die Sonne zu genießen.

Lobke

Lobke im Hafen von Yachtcharter Sneek

Los ging es am Freitag, obwohl wir das Schiff erst ab Samstag gechartert haben. Wir haben einfach für uns entdeckt, dass es viel entspannter ist, nicht auf den letzten Drücker anzukommen. Zumal bei YCS die Bootsübergabe bereits ab 10:00 Uhr erfolgt und unsere Anfahrt aus Bielefeld doch rund 3,5 Stunden ist.

Also haben wir uns bereits am Vorabend in Sneek im Hotel Klein Genot eingebucht. Nichts Besonderes, aber für eine Nacht ausreichend. Auf booking.com findet ihr meine Bewertung dazu.

Zumindest war nebenan ein Texas-Steak-Restaurant der besonderen Art. Es wurde einem zwar nicht die lebende Kuh am Tisch vorgestellt, es kam dem aber sehr nahe. Vor der Bestellung wurde uns jede Steakform am frischen Objekt erklärt. Das Ergebnis war sehr lecker, bei den Beilagen passt auf: das schafft der normale Mitteleuropäer nicht. Sehr zu empfehlen: www(dot)texassteak(dot)eu

Am Samstag Morgen, nach einem guten Frühstücksbuffet, ging es den kurzen Sprung rüber zu YCS, wo wir sehr freundlich begrüßt wurden.

Begrüßung

Nach einem schnellen Check-In konnten wir unsere Sachen im Schiff verstauen und nach einer kurzen technischen Einweisung konnte es direkt los gehen. Weit sollte es nicht gehen. Wir wollten am Waterport festmachen um unsere Verpflegungslast zu füllen und haben uns ganz spontan entschieden, dort auch direkt die erst Nacht zu verbringen.

Also ging es mit dem üblichen Verkehr einmal durch Sneek hindurch….

Durchfahrt Sneek

…. zum Waterport. Dort war auch direkt noch eine kleine Lücke für uns frei, die wir auch sofort geentert haben.

Waterport Sneek

Irgendwie wirkte Lobke da doch klein, aber das sollte später, in den Revieren mit Durchfahrtshöhen der Brüchen von 2,50 m und niedriger noch zum Vorteil werden.

Nachdem alles Lebensnotwendige eingekauft wurde, haben wir die Stadt besichtigt. Inklusive Livemusik holländischer Schlager, bei denen alle mitsangen und tanzten. Das muss man auch mal erlebt haben. Leider fand das alles im immer mal wiederkommenden Regen statt. Die Stimmung war aber trotzdem genial.

Auch die aktuell laufende Fußballeuropameisterschaft in Frankreich war vereinzelt mal ein Thema. Oranje hat es ja tatsächlich geschafft, sich trotz des größten Teilnehmerfeldes, dass es jemals gab, nicht zu qualifizieren. Nun ja, sie sind an Island gescheitert, die ja eine wirklich bemerkenswerte Rolle in dem Turnier spielten. Trösten wird das unsere Nachbarn nicht, aber ihren Humor haben Sie nicht verloren.

Fußball

Nach einer relativ ruhigen Nacht, irgendwelche lärmenden Nachtschwärmer gibt es halt immer, wenn man mitten in der Stadt festmacht, ging es am nächsten Tag weiter. Ziel des Tages war Bolsward.

In ruhiger Fahrt ging es durch Ijlst, vorbei an schönen Häusern und alten Schiffen.

Ijlst_bolsward

In Bolsward legten wir uns in die Stadt, Strom und Waschhaus direkt dabei.

Bolsward

Bereits 2014 war ich mal dort ( Friesland im Oktober 2014 ). Allerdings hatte ich damals eine dicke Entzündung im Fuß und konnte eigentlich das Boot nicht verlassen. Das war diesmal anders, also haben wir die Stadt mal eingehend erkundet.

Bolsward hat rund 10.000 Einwohner und ist Etappenort (km 100) der friesischen Elf-Städte-Tour, die ursprünglich in strengen Wintern auf den Kanälen als Eisschnelllaufveranstaltung durchgeführt wird. Eigentlich, denn die letzte konnte 1997 stattfinden. Aber es gibt auch eine Fahrradveranstaltung gleichen Namens und die findet regelmäßig statt.

Wenn man die paar Meter vom Anleger in die Innenstadt geht, fällt einem als erstes das imposante Rathaus ins Auge.

Rahaus Bolsward

Über die alte Stadtbefestigung geht es Richtung Martinskirche. Bolsward ist ein richtiges Kleinod. Schöne kleine Gassen und immer Wasser in der Nähe.

bolsward2

Nach dem Bummel durch die Stadt gab es zur Belohnung Appelgeback met Slag.

bolsward3

Abends gab es das EM Spiel Deutschland – Slowakei im Radio. Wir waren halt sehr spartanisch unterwegs. Das hatte aber auch was. Die Nacht war sehr ruhig und wir haben gründlich ausgeschlafen.

Auf gehts nach Makkum. Da war ich noch nie, wollte aber immer mal gerne zumindest einen Blick auf das Isselmeer werfen. Als hieß es nach einem leckeren Frühstück wieder „Leinen los“, Kurs West. Aber vorher wollten wir noch Wasser bunkern. Doch die Anzeige hatte wohl einen Schlag. Wäre gar nicht nötig gewesen.

Das Wetter war heute suboptimal. Sommer in Friesland halt. Auf Deutsch: es regnete Bindfäden.

fahrt-nach-makkum

Da wir recht spät losgekommen sind, sind wir natürlich pünktlich zur Mittagspause der Brückenwärter vor einer solchen gestrandet.

fahrt-nach-makkum2

Im Regen hieß es also fest machen und eine Stunde warten. Da wurde der erste Offizier glatt mal nass. 😉

Aber sobald wir in Makkum festgemacht haben, kam die Sonne raus und hat uns für den Rest des Tages auch nicht mehr verlassen.

Makkum ist ein richtig schönes Städtchen am nördlichen Tor zum Ijsselmeer. Viele der wunderschönen Plattbodenboote liegen dort und die Stadt hat reichlich Gastronomie zu bieten.

makkum

makkum2

Hier haben wir zum ersten Mal mitbekommen, dass es mit der alten Fußballrivalität gar nicht mehr so weit her sein kann. Viele, und das haben wir im Laufe des Urlaubs feststellen dürfen, Gastronomen haben sich flux auf die schwarz-rot-goldene Seite geschlagen. Italien gegen Spanien stand am Abend auf dem Programm.

makkum3

Hatte ich eigentlich was von Regen und typisch friesischem Wetter erzählt? Muss ich wohl geträumt haben. Mein erster Offizier war wieder trocken und das Wetter an dem Nachmittag sah so aus:

makkum4

Von Makkum ging es zurück durch Bolsward über die Bolswarder Trekfahrt Richtung Leeuwarden. Eine tolle Strecke, die mir schon 2014 sehr gut gefallen hat. Viele kleine Brücken und Ortsdurchfahrten und da die Bootshöhe durch die feststehenden Brücken auf 2,50 m begrenzt ist, auch keine dieser Riesencharteryachten, die auch auf geraden Strecken oftmal mit dem Bugstrahlruder gesteuert werden. Hier verstehe ich die Puristen unter meinen Lesern, auch wenn ich den Luxus dieses kleinen Helferleins auch vereinzelt nutze. Ich sehe das wie die Servolenkung am Auto: es macht das Leben leichter 😉

baard

baard2

Oftmals hatten wir für gefühlte Ewigkeiten kein anderes Boot gesehen.

baard3

Auch mein erster Offizier übernahm mal das Ruder und hat das wie immer, wenn sie sich traute, hervorragend gemacht.

baard5

Orientierung gaben eindeutige Landmarken…..

baard4

Halt gemacht haben wir dann kurz hinter Baard an einem Marekritte Anleger mitten in der Natur. Das haben wir genutzt und zum ersten Mal den Grill angeschmissen.

baard6

Unser allabendlicher Abendspaziergang führt uns dann durch Baard, was bei dem kleinen Ort aber ein kurzer Spaziergang war.

baard7

Auf dem Weg nach Leuwarden konnten wir eine der Sehenswüdigkeiten bei der Einfahrt in die Stadt in Aktion sehen. Die Fliegenpatsche (Slauerhofbrug) musste sich zwar nicht für uns öffnen, wir passten so darunter her, doch direkt danach bot sich uns beim Blick nach achtern ein schönes Bild.

fliegenpatsche

Festgemacht haben wir in der Westerstadsgracht.

leuwarden

Nach einem Standrundgang mit Sehenswürdigkeiten wie Waaghaus, schiefer Turm. Jacobiner Kerek, Jakobsweg. Militärparade in der Stadt….

leuwarden2

leuwarden3

…gab es Abends im Pannekokenschip lekker Norwigian Style, für ich mittlerweile eine Pflichtveranstaltung!

pannekoken

Kurs Dokkum, nördlich ging es am nächsten Tag aus Leeuwarden raus.

leuwarden4

Auf der Dokkumer Ee begleitete uns die „Hydra“, ein zum Wohnschiff ausgebauter Lastkahn. Die zwei Mann Besatzung verstanden ihr Handwerk. In den engen Kanälen bewegten Sie sich sehr sicher.

hydra

Zur Mittagspause sind wir dann gemeinsam vor der Brücke in Birdaad gestranded.

birdaad

Auf der anderen Seite der Stadt, von Dokkum kommend, sind wir damals im Herbst gestranded. Irgendwie zieht uns die Mittagspause der örtlichen Herrscher der Brücken wohl magisch an.

In Dokkum haben wir es wieder ausgenutzt, dass Lobke so klein gewachsen ist. So konnten wir im Kleindiep festmachen.

dokkum

Leider hat es fast nur noch geregnet. Trotzdem haben wir einen Stadtrundgang über die alten Befestigungen gemacht.

dokkum2

Der nächste Tag sollte uns über das Lauwersmeer nach Lauwersoog führen. Nach kurzer Fahrt kamen wir an die Willem Loresluis. Wir mussten zwar nur kurz auf grün warten, jedoch machte uns der Wind da schon ein wenig zu schaffen.

willem-loresluis

Erste Gedanken kamen auf, auch dieses Jahr die Querung des Lauwersmeer so kurz wie möglich zu halten, Lauwersoog unseren Besuch zu ersparen und zügig auf Zoutkamp zuzusteuern. Und spätestens als wir das noch etwas schützende Dokkumer Diep verlassen haben, wurde aus den Gedanken Gewissheit…..

lauwersmeer

Bei dem Wetter würde man keinen Hund aus dem Haus schicken, aber wir mussten ja irgendwie ankommen. Erst hinter der alten Seeschleuse wurde es ein wenig erträglicher und wir haben einen freien Platz im Passantenhaven bekommen.

zoutkamp

Aber wenn wir uns vorgenommen haben, im Garten Blumen zu gießen, lassen wir uns doch von so ein bisschen Wind und Regen unseren Sparziergang nicht verbieten.

zoutkamp2

Zurück auf dem Schiff fiel mir das unnützeste Accessoire des Sommerurlaubs in die Hände, unsere Mückenkerze:

muckenkerze

So ein wilder Ritt durch Wind und Wellen verlangt natürlich nach einer Belohnung. Und die gab es, wie immer, wenn wir in Zoutkamp sind, im ZK86, DAS Fischrestaurant! Da ließ sich auch der Wolkenbruch am Abend bei sehr leckerem Essen und gutem Wein abwettern.

Wolkenbruch in Zoutkamp

Am nächsten Tag war es zwar noch immer windig, aber die Regenwolken haben sich alle verzogen. Bei herrlichstem Wetter ging es über das Reitdiep, Groningen war das Tagesziel.

reitdiep

reitdiep2

Über die Stadtdurchfahrt Groningen habe ich ja schon viel gelesen, aber das muss man wirklich mal selbst erlebt haben.

Zunächst waren wir mal gut 20 Minuten zwischen einer Straßen- und einer Eisenbahnbrücke gefangen….

eisenbahn

…doch als ein gefühltes Duzend Züge passiert haben, ging es für uns auch endlich weiter.

Gemeinsam mit Seglern, Kanuten, Ruderern ging es Brücke für Brücke vorwärts. Ein Erlebnis der besonderen Art.

groningen

groningen2

Ziel war der Oosterhaven, wo wir nach kurzem Suchen auch eine freie Box gefunden haben.

oosterhaven

Groningen ist eine wunderschöne Stadt. Alt und durch die vielen Studenten doch jung und quirlig. Wir haben auch direkt zwei Tage dort verbracht und über die Stadt habe ich mal einen eigenen Bericht verfasst, der hier nachzulesen ist

Groningen – Juli 2016 – Ein Stadtrundgang

Zu der Zeit spielte Deutschland den Klassiker gegen Italien. Das galt es nicht zu verpassen und die Suche nach einer geeigneten Kneipe erwieß sich leichter, als gedacht. Beim Hafenmeister lag ein Flyer aus. Aut „Het Herrenhuis“ wurde kurzerhand „Het Duitslandhuis“. Das Motto war: If you can’t beat them, join them! Und das war Programm.

Die ganze Kneipe war schwarz-rot-gold. Es gab Deutschlandtrikots zu kaufen. Hinter der Bar hing eine überdimensionale Krombacherfahne (trotzdem gab es holländisches Bier 😉 ). Vor Spielbeginn, in der Halbzeit und nach Spielschluss kam eine dieser typischen Blaskapellen und spielte „Einigkeit und Recht und Freiheit“ oder auch „Rosamunde“. Kurzum: es blieb kein Auge und keine Kehle trocken. Der Spielverlauf mit Elfmeterschießen und dem würdigen Sieger tat noch ein Übriges dazu.

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Het Duitslandhuis – Rosamunde

Von Groningen aus ging es wieder Richtung Friesland. Wir wollten an einem Tag möglichst weit kommen, um nicht gegen Ende des Urlaubs in Zeitnot zu geraten. Als war ein langer Ritt über den van-Starkenborgh-Kanal und den Princess-Margriet-Kanal geplant. Los ging es mit der Oostersluis. Brav wie ich bin, habe ich mich angemeldet, doch das scheint gar nicht nötig zu sein. Direkt nach dem Berufsschiff gilt die Regel, wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Die Schleuse wird mit Sportbooten vollgestopft, bis man trocken kreuz und quer durch die Schleuse laufen kann.

oostersluis

Im Konvoi ging es dann weiter Kurs West.

konvoi

Vor der Schleuse Garkeuken mussten wir warten. Wir passten einfach nicht mehr in die Kammer.

garkeuken

Die Wartezeit war aber nicht allzu lang, die Kammer kam sofort wieder hoch.

garkeuken2

Danach ging es ohne besondere Vorkommnisse bis zur Burgumer Mar, was wir uns für unseren Übernachtungsstopp ausgesucht hatten. Wir hatten nach dieser langen Fahrt einfach wieder Lust auf einen einsamen Anleger.

burgumg

Habe ich eigentlich schon gesagt, dass seit Zoutkamp das Wetter einfach traumhaft war? Es gab also auch im Sommer 2016 Sonnenschein.

Bis zum nächsten Morgen. Wo war das schöne Wetter hin? Wolken, Regen, Starkwind bestimmten den Tag.

regen

Über Drachten ging es nach Earnewoude in das Naturschutzgebiet Prinzenhof. Das kenn ich bei guten Wetter nur als stark befahren, heute waren wir aber froh, wenn wir mal ein anderes Boot gesehen haben. Landschaftlich ist der Prinzenhof aber auch bei schlechtem Wetter wunderschön.

prinzenhof

Kreuz und quer fuhren wir da durch um zu unserem heutigen Ziel nach Grou zu kommen. Die Liegeplätze in der Rechten Grou gefielen uns alle nicht, so dass wir wieder zurück sind und direkt am Pikmeer festgemacht haben. Glücklicherweise in einer Box, in der der Wind direkt von vorne bließ. Das Anlegemanöver fiel also nicht schwer.

grou

Gegessen wurde ausnahmsweise mal wieder auswärts. Ich hatte mich schon den ganzen Tag auf ein Schnitzel gefreut und das bekam ich dann auch.

Heerenveen war das heutige Ziel. Die Anfahrt führte uns durch Akkrum. Doppelrot an der Brücke in der Stadt, da gerade für einen Nachbarn neue Dalben gesetzt wurden und die Werktätigen den ganzen Kanal blockierten, nutzten wir, für eine kleine Pause und einen Bummel durch den Ort.

Auf dem Weg nach Heerenveen ging es diesmal nicht durch die Eisenbahnbrücke mit meiner Horrorklingel, immer gegen den Wind zu bedienen, sondern 2 km weiter durch die kleine Brücke unter der Bahn hindurch.

Wie immer, haben wir mitten in der Stadt festgemacht. Auch Heerenveen hat eine wunderschöne Innenstadt mit einer regen Einkaufsstraße.

heerenveen

Nach einem schönen Kartenabend ging es früh ins Bett.

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Halbfinaltag, das Spiel gegen Frankreich wollten wir in Joure sehen. Südlich ging es aus Heerenveen raus und weiter über das sehr wellige Tjeukemeer zurück nach Norden.

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In Joure waren alle Plätze an der Mühle und auch gegenüber belegt. Im Passantenhafen waren aber noch reichlich Plätze frei. Zunächst haben wir eine zu kurzenBox angelaufen, dann aber eine ausreichende belegt.

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Joure hat eine herrliche Orangerie mit Restaurant und das bot auch eine Live-Übertragung des Spiels, leider nicht mit dem gewünschten Ausgang. Joure selber ist sehr betriebsam, ein weiteres von diesen schönen kleinen Städtchen in Friesland.

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Was folgte, war der Tag der Heimreise. Über das Sneekermeer ging es wieder zurück zur Basis von Yachtcharter Sneek.

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Pünktlich zum festmachen begann es wie aus Kübeln zu regnen. Das machte uns den Abschied ein wenig leichter. Gut 42 Stunden lief der Motor und verbrauchte in der Zeit 86 Liter Diesel, also knapp 2 Liter pro Stunde, ein toller Wert, wir sind aber auch immer recht langsam im Drehzahlbereich von 1200 -1300 gemütlich unterwegs gewesen.

Es war wie immer ein Erlebnis und ein wunderschöner Urlaub in einem der für uns schönsten Fleckchen der Erde. Wettertechnisch hatten wir bis auf Schnee alles. Der Regen war unser ständiger Begleiter, hörte aber meistens mit dem Anlegemanöver auf. Wir werden auch immer sicherer und eingespielter, was unsere Manöver angeht. Und sollten wir tatsächlich mal eins vermasselt haben, habe ich es vergessen.

Allen Lesern und virtuellen Mitfahrern danke ich, dass ihr bis hier hin durchgehalten habt!

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